Gedanken und Zitate zur Fotografie


Fotografie eines Rückspiegels mit Landschaft, zu sehen ist der Uluru (Ayers Rock) es hat die Bedeutung der Rücksichtnahme, zu unseren Mitmenschen und im Besonderem unserer Natur.
Ein Rückspiegel im Outback, mit der Bedeutung - Rücksicht

 

 

Gedanken zur Rücksicht

 

Verhalten, dass die besonderen Gefühle, Interessen, Bedürfnisse, die besondere Situation anderer berücksichtigen, feinfühlig beachten.

 

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht von Menschen muss immer geachtet werden, das gilt besonders auch für die Fotografie.

Dieses Recht gebe ich auch gerne an an unsere Natur, an unsere Landschaften, an die Tiere, aber auch die Insekten weiter. Sind dies nicht die Grundgrößen, die wir zu unserem Leben benötigen.

 

Feinfühlig zu sein, ist für mich ein wichtiger Aspekt in meinem Verhalten.

Ein kluger Mann und sehr guter Fotograf, hat zur Fotografie mal gesagt "vom Stativ wird fotografiert, aus der Hand wird geknipst". Was meint er damit?

 

Nehme ich ein Stativ mit, betreibe ich ich diesen Aufwand, es ist sperrig und auch das Gewicht. Dann habe ich mir Gedanken gemacht, zu dem was ich vorhabe, zu dem Foto, dass ich vorhabe zu erstellen. Was soll das Bild sagen, wie sollte es aufgebaut sein, welche Aussage ist darin zu finden?

Ich überlege gut, wähle bewusst den Ausschnitt, lege die fotografischen Parameter fest. Sind Menschen auf dem Foto zu erkennen, wie verhält es sich jetzt mit dem Persönlichkeitsrecht. Sind diese Personen nicht das Hauptmotiv, sondern "Beifang", den Gegenden ohne Menschen, sind sehr selten, ist es eher unkritisch. 

 

Beim Knipsen wird die Kamera hochgenommen, heute meist das Handy und los geht es. Ist das "Bild" das wichtige, seine Aussage oder eher "seht ich war hier". Die Beachtung von Rechten ist an der Stelle nicht relevant und dann das unvermeidliche, es wird auch gleich gepostet.

Muss das wirklich so sein? Muss wirklich überall hingelaufen werden, muss wirklich jede Aufnahme  gemacht  werden?

 

 


Kann Fotografie gegenwärtiges erhalten und damit die zukünftiges sichern?


Fotografie von großen Mengen an Müll im Hafen von Santo Domingo! Müll und Plastikmüll, der in unsere Ozeane treibt und verschmutzt.
Müll im Hafen von Santo Domingo, Plastik in unseren Ozeanen.

 

Gedanken zu unserem Planeten

 

Unser Planet hält so viele schöne und schützenswerte Dinge für uns bereit, wir müssen sie nur sehen. Wir leben auf diesem Planeten, einem Planeten mit grandiosen Landschaften, einer überwältigenden Natur, auf einem Planeten auf dem alles aufeinander abgestimmt ist und ausgewogenen.

Werden wir Menschen in der Lage sein, dieses sich im Gleichgewicht befindliche System, zu schützen und zu erhalten?

 

Wie wollen wir das hinbekommen, wie wollen wir es schaffen?

 

Zu hoher CO2 Ausstoß, verschmutzte Ozeane, überfischte Meere, zurückgehende Biodiversität, Earth Overshoot Day und eine überbevölkerte Erde, das sind keine guten Parameter.

 

Der Globaler "Fußabdruck" von Menschen übersteigt die Biomasse. Tiere, Pflanzen, Bakterien, Pilze, also die Biomasse an Leben auf der Erde. Alles dieser wunderbaren Dinge, wird schon bald im Gewicht übertrumpft werden, von all den Dingen, die der Mensch produziert.

 

Aktuell stehen wir in einer Pandemie, in der wir Einschränkungen hinnehmen müssen, wir tun dies nur sehr unwillig . . .

Krieg vor unserer Haustür, keiner hätte es für möglich und doch ist es real. Unser aller Probleme werden nicht kleiner, alle Lieferketten und wirtschaftlichen Verbindungen sind durcheinander oder ganz zerstört. Weitere Einschränkungen und ein so sorgenfreies Leben wie bisher bekannt, es kann jetzt zu ende gehen.

 

Wer mit wachen Augen sich nun unsere Erde anschaut und die Ereignisse der letzten Zeit aufnimmt, wird erkennen, es muss sich schnell was ändern. Jeder von uns muss sich hinterfragen und vielleicht auch mal seinen persönlichen CO2 Fußabdruck feststellen.

 

Trinkwasser, für uns eine Selbstverständlichkeit, ist immer da, immer in ausreichender Menge. Wie lange noch?

 

Es lohnt sich wirklich zu hinterfragen und vielleicht doch mal Zurückhaltung zu üben.

Zu Fragen, muss ich das wirklich alles haben, muss ich das jetzt wirklich alles so machen, diese Frage sollten wir uns öfter mal stellen.

 

Kann es sein, dass wir diesen schönen, liebenswerten Planeten nur von unseren Kindern als Leihgabe bekommen haben? Wenn ja, dann sollten wir diesen Planeten, diese Leihgabe, auch so behandeln. Ich glaube es wird sehr unangenehm oder gar peinlich, wenn wir diese Leihgabe zurückgeben. Der Zustand der Leihgabe hat sich deutlich verschlechtert, ist sehr abgenutzt. An dieser Stelle gibt es sogar den Aufschrei unserer Kinder - "Fridays for Future".

 

Mit meiner Fotografie möchte ich die Schönheit unserer Landschaft, die Schönheit unserer der Natur in Bilder festzuhalten. Ich möchte damit zeigen, dass es sich wirklich lohnt, für diese wundere Einzigartigkeit Zurückhaltung zu üben.

 


Die höchste Realität unserer Zeit ist die Verwundbarkeit unseres Planeten.

 

John F. Kennedy 1917 - 1963



Zitate zur Fotografie


"Licht lässt alles leuchten, es verwandelt und veredelt selbst die einfachsten, gewöhnlichsten Dinge. Das Motiv für sich ist nichts, das Licht macht alles!

Lernen wir darum, dieses Licht zu entdecken. Sehen können ist die wichtigste Voraussetzung für einen Fotografen. Es zu lernen, ist am schwersten."

Léonard Missone 1870 - 1943


Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.

Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst.

Japanisches Sprichwort 


"Deine ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten."

Henri Cartier-Bresson 1908 - 2004


Der Koch zu Helmut Newton: "Ihre Bilder gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera."

Newton nach dem Essen zu dem Koch: "Das Essen war vorzüglich, Sie haben bestimmt gute Töpfe."



Lichtzeichner - Peter Iserloth